Traumnachtrag

 

Traum: Wieder dieser Mann. Ich fuhr mit meinem Exfreund in den Urlaub, zwei Tage nach unserer Trennung. Wir wollten mit dem Auto in in den Osten Fahren und deckten uns an einer Tankstelle mit Lebensmittel ein. Draußen saßen zwei pennerähnliche Gestalten auf einer Matratze, wir setzten uns dazu. Erst spielten wir Karten, dann veränderten sich die Personen. Da waren ich und dieser Mann, beide nackt. Wir lagen auf dieser schäbigen, dreckigen Matratzen, mein Exfreund gind weg und wollte weiter fahren. Er rief nach mir, ich sagte ich würde bleiben, er verkündete nun zu meiner Mutter zu fahren. Dieser Mann und ich küsten uns, wir hatten Oralsex (me passiv, eh schonmal doof) und es war schrecklich, einfach schlecht.

Sollte mir das etwas sagen? Irgendwie beunruhigt es mich. Obwohl mehr als ein paar sündige Küsse bei uns niemals passieren werden sehe ich es trotzdem als Warnung. Bis hierher und nicht weiter! Vielleicht sagt es mir das selbst Küsse schon zu viel wären. Er und ich sollen uns niemals na sein... Wahrscheinlich auch ganz gut so. Wie es jetzt ist macht es eh mehr Spaß. 

 

Ich schreib ihr eben diese Nachricht. So brauche ich es nicht nochmal in ähnliche Worte zu fassen:

 

 

Hallo Prinzessin...


ich weiß ich sag dir bestimmt nicht neues, aber Männer sind bescheuert! Hoch zehn!

Er war ja von gestern bis heute bei mir und wir haben uns nochmal ausführlich unterhalten was schief gelaufen ist. Jedenfalls hat er mir eröffnet das jetzt alle Probleme gelöste wären und wir doch wieder zusammen kommen könnten, er hätte sich vorgestern ja sogar endgültig von seiner Ex getrennt. ... (what the fuck????)... Er hätte sie die ganze Zeit nie so wirklich aus dem Kopf bekommen und so richtig offiziell Schluss-gemacht hätten sie ja auch nie. Jedenfalls hätte er dran beim Sex (oder davor, warum es dann halt nicht dazu gekommen ist) denken müssen und auch daran das sie immer sagt wie toll er wäre und das sie ihn zurück will wenn sie anruft. Deshalb hätte er sich ja auch nie so wirklich auf die Beziehung einlassen können und wäre sich nie richtig sicher gewesen ob er das mit mir wirklich will, aber seit ein paar Tagen wäre alles paletti und wir könnten neu starten. Außerdem fand er es total lustig, das ich super sauer darauf reagiert habe als mir erst noch (ha, ha wie komisch!) erzählt hat er hätte auch noch ab und zu etwas mit ihr gehabt. Du kannst dir sicher vorstellen wie sehr ich gelacht habe! Jedenfalls war er ernsthaft der Meinung ich müsste das doch positiv sehen und da er jetzt wüsste was vorher falsch gelaufen würde er es alles besser machen.

Nachher war er auch noch voll dreist und nervig und hat mich um meinen Schlaf gebracht. Heute morgen war er dann recht zickig nach Haus gefahren.

...

Hallo? Wer bin ich denn? Glaubt der das ich mich an und ausknipsen lasse wie es ihm passt? Ich war bis gestern echt so froh das das alles so toll läuft mit der Trennung, aber jetzt das... Ich war auf der einen Seite auch teilweise echt traurig weil ich mir gedacht habe das er so ein toller Kerl ist mit echt alles prima sein könnte.

Weißt du, wäre er von Anfang an ehrlich gewesen wäre ich zwar traurig gewesen, hätte ihm seine Ehrlichkeit aber hoch angerechnet. Aber so? Es gab sooo viele Möglichen mit der Sprache rauszurücken und ich wäre garantiert nicht ausgerastet, aber neun Monate belogen zu werden und quasi aus der Beziehung vertrieben zu werden; sowas finde ich echt mies...

 

Naja, ich bin heute einfach nur sauer, ich bin total übermüdet wegen gestern und müsste natürlich wieder lernen. Aber das geht heut nicht... ich werde gleich einfach schlafen gehen.

Die Klausur wegen der ich so rümgenölt habe ist übrigens nicht so schlecht gelaufen wie ich gedacht habe, berauschend wars aber auch net. Abwarten...


Ich bin jedenfalls froh wenn du übermorgen kommst, dann muss ich mich bestimmt nochmal bei dir aufregen.

 

*Kuss*

 

 

 

So, das wars für heute. Ich muss ins Bett.

 

13.7.08 00:07


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Wieder Träume zum niederschreiben

Träume letzter Nacht.

 

Ich beschloss mit meiner Schwester Großdiskotheken zu testen. Wir fuhren zu einem Laden der im Gewerbegebiet einer Stadt lag die Jülich und einer anderen Traumstadt ähnelte. Wir parkten auf einem fast leeren Parkplatz, ein paar Straßen entfernt. Wir waren mit mehreren Personen unterwegs, wer genau dabei war kann ich nicht sagen. Vor dem Eingang war eine große Schlange, alles um die Disko herum war dunkel, alle Straßenzüge. Die Disko selbst leuchtete in dunklen Rottönen und ein bisschen gelb/orange. Die Schlange an der Tür wollten wir umgehen da ich ein paar kleine Ampullen mit Drogen (Alkohol?) mit hinein schmuggeln wollte. Darum wählten wir den VIP-Eingang, an dem die Kontrollen nicht so streng waren. Die Ampullen versteckte ich in einer kleinen Plastikdose die zur Hälfte mit Gulaschsoße gefüllt ist. Dem Mann am Hintereingang hielt ich kurz das Gulasch hin und er zeigt sich zufrieden. Wir laufen durch die Künstlergarderobe in der sich einige Musiker aufhalten, ich trage ein silbernes Minikleid mit einer Fellstola. Ich vergesse mir das rosane Bändchen zu holen damit ich dort wieder ein und aus gehen kann. Somit kann ich nur einmal dort hin zurück um meine grüne Tasche zu holen. Wir bleiben noch bis die Disko schließt und es langsam hell wird. In dem letzten Raum in dem noch Musik gespielt wird läuft ein Wettbewerb unter Techno-DJ´s. Ich verbringe die letzten Minuten in diesem Raum an der Theken und bestelle das erste alkoholische Getränk des Abends. Ich trinke genüsslich meinen 43er mit Milch während hinter mir durch bodentiefe Fenster die Sonne fällt. Ich treffe mich wieder mit meiner Schwester und wir verlassen zusammen mit den Anderen das Gebäude. Zurück am Parkplatz krame ich in meiner Gulaschsuppe die Ampullen hervor, die ganze Schmuggelei war umsonst, ich habe sie nicht angerührt.

Auf dem Parkplatz ist es noch recht dunkel, er ist von Bäumen umgeben. Ich wende meinen Mici und und fahre langsam über den Schotter. Mit mir im Auto sitzt noch ein Bekannter aus Jülich und wahrscheinlich noch eine weitere Person. Auf dem Platz steht noch eine Gruppe Gruftis, sie sehen uns nach. Als ich in den Spiegel blicke sehe ich das ich mehrere Schuhe verloren habe, ich verlasse das laufende Auto und sammele meine sie wieder ein. Ich habe zwei schwarze Pumps verloren und einen Stiefel. Hektisch hebe ich die Sachen wieder auf und blicke grimmig zu den Gruftis herüber. Dank meiner Schuhe wissen sie nun das ich auch ein Grufti bin und dazu gehöre.

Ich verlasse den Parkplatz und bin froh endlich diesen langen Tag im Bett zu beenden.

 

 

Andere Scene, neuer Traum. 

Ich fahre in meinem Auto, mit mir vier weitere Personen. Die Mitfahrer von der hinteren Bank wollen wissen warum ich so nuschel. Erst gebe ich es nicht zu, dann spucke ich das Stück Zahnprothese aus, mit welchem ich schon eine Weile wie mit einem Bonbon spiele. Es ist kein Zahnersatz sonder eher ein Überkronung, also wie eine komplettes "Hütchen" das man über die eigenen Zähne setzen kann. Ich spucke es in meine Hand und halte sie nach hinten. Warum ich diese Prothesen habe weiß ich selber nicht, nicht mal ob ich vorher wusste das ich sie überhaupt habe. Wir diskutieren eine Weile über diese seltsamen Dinge und währenddessen lösen sich in meinen Mund weitere Teile. Ich spucke sie zu den anderen in meine Hand und kann mich nicht entscheiden ob ich angenehm oder schade finde das ich sie los bin.

 

 

Andere Scene, neuer Traum, schon wieder mein Auto.

Ich und dieser Mann verschwinden von einer Party, es scheint eine Art Sommerfest gewesen zu sein. Wir fahren in meinem Auto weg und suchen uns einen ruhigen Platz wie wir es vor ein paar Jahren schonmal taten. Mici stelle ich an einer Klippe ab von der man einen fantastischen Blick über weite Wiesen hat. Ich drehe unsere Sitze nach hinten, wir lagen beide auf der Seite und sahen uns in die Augen. Wir unterhielten uns über früher, wir stritten und flirteten. Alles wie immer. Warum er ausstieg und auf den hinteren Sitz kletterte weiß ich nicht, auch nicht warum ich ihm folgte. Er saß auf dem Sitz hinter dem Beifahrer und ich kletterte auf seinen Schoß. Zusammen füllten wir fast den gesamten Raum aus, als wären wir flüssig. Ich glaube wir saßen einfach nur da, gekuschelt wurde kaum. Ein paar Minuten später wurde unsanft die Autotür aufgerissen. Ein paar Freunde, mein Exfreund, diese Frau und seine Exfreundin stehen vor der Tür. Wir wurden angemeckert warum wir verschwunden sind. Von dieser Frau durfte ich mir danach noch eine Standpauke anhören und das ich gefälligst vorsichtig sein sollte. Ich versicherte ihr, das ich es ihr auf jeden Fall erzählen würde falls etwas laufen würde und das ich das aber auf keinen Fall vorhabe. Seine Exfreundin redete danach gar nicht mehr mit mir, ich ließ sie mit einem schnippischen Kommentar stehen.

 

9.7.08 16:14


Endlich neue Einträge dank repariertem Layout!

Eine Beziehung ist erst dann so wirklich vorbei wenn ich danach das erste Mal meine Tage bekomme. Nennt das verrückt, aber so weiß ich wenigstens das es kein unangenehmes, unerwünschtes Nachspiel gibt. Also ich finde das berühigend. Ist ein bisschen wie Jesus, Reinigung durch Blut.

 

Diesmal ging es schnell, wir sind erst zwei Tage getrennt  und recht zufrieden hab ich heute einen Stopfen aus dem Badezimmerschrank gekramt.  Es ging sowieso schnell, das Ende. Wahrscheinlich haben wir die Augen geschlossen als wir langsam ins Rutschen kamen und sie erst wieder geöffnet als der Boden noch zehn Zentimeter entfernt war. Der Aufschlag aus dem freien Fall war recht heftig, dafür aber nur kurz. Und es geht uns beiden gleich, noch am selben Abend sind wir zusammen auf eine Party gefahren, heute haben wir telefoniert.

Es geht uns gut, das ist das schönste daran.

Wenn man erleichtert ist war es das Richtige.

 

Ich fühl mich prima,

 

 

(Von dieser Frau und diesem Mann erzähle ich später)

1.7.08 23:11


Sms, Kostüme und die neue Sonne

 

Das Leben ist schön, immer noch. Bis auf eine zweitägige Winterdepression ist nichts geschehen. Wenn er betrunken ist schreibt er "Lieb dich" unter seine Sms und mir schmilzt beim Lesen das Herz. Die Klausuren stehen wieder an, das heißt das Leben ist wieder stressig im Moment. Dafür weine ich der Karnevallszeit nach die ungenutzt an mir vorbei zieht. Die Welt ist ungerecht, wahrscheinlich werde ich aus Protest im Kostüm zu Klausur gehen. So!

 

Sonst ist das Leben wie gesagt schön. In nur einem Monat habe ich eine unglaublich tolle Freundin gefunden. Sie ist aufgetaucht wie eine neue Sonne am Himmel und macht das Leben einfach schöner.... 

 

 Es könnte wirklich schlimmer sein!

23.1.08 18:48


Dezemberabend

 

Da steht er vor mir und ich bin mir nicht sicher ob die letzten Jahre wirklich passiert sind oder ob wir immer noch in einer Blase des Gestern festhängen. Das ein oder andere hochprozentige Getränk hat seine Zunge wohl genau wie seine merkwürdige Verkrampfung mir gegenüber gelockert. Wir verstanden uns mal gut vor ein paar Jahren und teilen ein paar nette Erinnerungen, aber das ist eine ganz Weile her; auf dem Kalender. Heute Abend ist alles anders, fast wieder wie früher. Es sind die gleichen zickigen Disskussionen, verworrenen Unterhaltungen und ein bisschen Flirt ohne Worte die man wohl sonst mit kaum jemandem machen kann. Nach ein paar Monaten Anschweigen finde ich diese alte Normalität äußerst entspannend, manchmal ist es genug des Dramas.

Froh war ich das ich es trotz genügend White Russian in mein Bett schaffte, ein schweres Stück Arbeit das mit seligem Schlaf belohnt werden sollte. Gerade an der Schwelle zum Traumland meldete sich mein Telefon. Er war es. Ich sollte wieder zurück in die Stadt fahren und mit auf die Party kommen an auf der es sich noch aufhielt. Wirklich kann ich mich an dieses Gespräch nicht mehr erinnern, ich weiß nur noch das es lustig war. Danach folgten noch zwei Sms mit ähnlichem Inhalt: "Mir ist langweilig, komm her, ich will die Nacht erleben".  Natürlich weiß ich was er mit `Nacht`meinte. Nichts sexulles sondern den `dunklen Zeitraum`. Ganz wir früher eben. Natürlich war er kaum zu übersehen das der Alkohol sein Hirn vernebelte, aber ich machte mir nichts daraus. Es war einfach nur amüsant und ich wusste das ich den Abend in guter Erinnerungen halten würde.

 

Naja, da wusste ich auch noch nichts von dem Sturm der noch folgen sollte...

 

"Nach der Nacht im Paradies folgt der Morgen im Nebel" 

21.12.07 22:15


So ist das wohl.

Ich warte immer noch. Seit ... - lasst mich nicht lügen - ... einem halben Jahr bald. Ich schrieb schon öfters über die Wartezeit und heute ist sie mir wieder eingefallen. Im Vergleich zum Anfang des Jahres kommt es mir wie Science Fiktion vor das ich in den letzten Monaten tatsächlich keine einzige Träne geweint habe. Glücklich-sein hat sich zu einem Dauerrauschzustand entwickelt. Wann fängt sowas eigentlich an zur Normaliät zu werden? (Sehr bezeichnend: Ich schrieb den letzten Satz gerade in Gedanken und schrieb statt "Normalität" "Realität". Sollte mir das zu denken geben?) Und bis auf ein kleines Wetter und Weihnachtsstress bedingtes Tief warte ich immer noch.

Warten auf die schlechten Tage.

6.12.07 01:25


Träume, die 45368ste

 

Ich besuchte mit meiner Schwester eine Kinovorstellung, wir sahen aus wie aus dem Film Dirty Dancing. Es schien auch ein Film aus den fünfziger Jahren gewesen zu sein und alle anderen sahen ähnlich aus. Lachen und fröhlich verließen wir durch ein kleines Tunnelsystem das Kino. Draußen setzten wir uns auf Barhocker an einen Stehtisch, da die Cocktailbar hinter uns restlos überfüllt war. An dem Tisch saß bereits eine weitere Frau mit blonden Haare und einem blauweißen Kleid. Allem Anschein nach war sie sehr betrunken was darin gipfelte das sie sich in meine Handtasche übergab. Ich wurde furchtbar wütend, es war schon das zweite Mal das es an diesem Tag passierte. Ich ging um den Tisch herum, ich schrie sie an und schüttelte sie. Dann schlug ich auf sie ein, wahrscheinlich mit dem schweren Glasaschenbecher auf dem Tisch. Sie war wohl direkt tot.

Kurzer Ortswechsel. Ich befinde mich in dem Haus meiner Eltern, die Frau die ich erschlug hinterließ einen blutigen Fleck im Wohnzimmer. Sie war meine Halbschwester, aber ich weiß nicht ob ich es vorher gewusste habe. Ihre Leiche habe ich unter den Steinen der Staße versteckt und niemand weiß das es meine Tat war. Meine Schwester ist über den Tot unsers Familienmitgliedes furchtbar traurig, sie sitzte vor dem Haus und weint viel. Ihr Hund (eigentlich der Hund meines Freundes) kommt auf mich zu und beißt mich leicht in den Arm. Es ist die Stelle von der ich mir noch vor ein paar Minuten das Blut meiner Halbschwester abgewaschen habe. Der Hund schnüffelt an dem Grab und auch an den Stellen an denen das Blut war, aber niemand beachtet ihn. Ich würde meine Schwester so gerne trösten, mein schlechtes Gewissen über das ihr verursachte Leid bringt mich fast um.

Ich wachte mit einen schlechten Gewissen und in einer traurigen Stimmung auf.

"Mittagsschlaf": Ich stehe vor einen kleinen, altmodischen Schokoladenladen. Die Straßen sind leer und grau, nur aus dem Schaufenster leuchten goldene und dunkelgrüne Farben der glitzerden Etiketten. Ich denke darüber nach später auch mal so einen eigenen Laden zu haben. Ich weiß das ich die Wahl hätte mich mit Menschen zu treffen, aber irgendwie ziehe ich das allein sein vor. Da mir dann aber doch nicht nach vollständiger Einsamkeit ist beschließe ich ein kleines Restaurant aufzusuchen. Durch einen Torbogen betrete ich den kleinen Innenhof und finde mich in einem Haus wieder das scheint als wäre aus einem einzigen Stück Holz geschnitzt worden. Wahrscheinlich esse ich dort etwas mit gegrillenten, kleinen Tomaten, es knn aber auch nur ein Kakao mit sehr viel Milchschaum sein.

Ich verlasse die Lokalität wieder durch den Torbogen und streiche mir routiniert hinten durch die Haare. Ganz ohne Kraftaufwand halte ich ein ganzes Büschel in der Hand und lasse es hinte mich fallen. So als wäre es das selbstverständlichste auf der Welt zeihe ich an weiteten Strähnen und ziehe ein Spur wie bei Hänsel und Gretel hinter mir her. Nur verteile ich keine Brotkrumen sondern dicke Stähnen meiner blonden, schulterlangen Haare. Erst als fast mein gesamter Hinterkopf unbedeckt ist wird mir bewusst was da gerade passiert. Panisch laufe ich zurück um meine Haare wieder einzusammeln. Ich sinke an einer Wand zusammen und beginne hemmungslos zu weinen. Verschiedenen Leute versuche mich zu trösten, darunter meine Eltern und Schwester. Ich betaste meinen Hinterkopf und werde von Wein- und Schreikrämpfen geschüttel wie man sie sich heftiger nicht vorstellen kann. Meine Haare sind nicht vollständig ausgefallen sie sind nach teilweise nur fünf Millimetern abgebrochen, es fühlt sich an wie abrasiert. Ich bin entstellt! Von vorne sieht man eigentlich gar nichts, von hinten klafft ein untertassengroßes Loch. Ich bin entstellt. Viel mehr bin ich nicht mehr fähig zu denken.

Das Entsetzen das ich in diesem Traum empfinde kann ich nicht in Worte fassen. Die Heftigkeit in der ich weine grenzt fast an Hysterie und ich kann sogar jetzt, Stunden später, noch den körperlichen Schmerz spüren und meine eigenen Schreie hören. Als ich aufwachte merkte ich zwar rasch das es sich nur um einem Traum handelte, irgendwie fehlte mir aber der Mut meinen Hinterkopf zu berühren. Es dauerte ein paar Minuten bis ich mir dieser Tatsache bewusst wurde und versuchte es dann sehr saghaft. Auch gerade musste ich mich noch einmal dort berühren, immer noch mit dem Gefühl der Stoppeln und dem abgebrochenen Haar unter der Fingerspitzen.

Zwei schlechte Träume an einem Tag. Und ausfallende Haare sind ein starkes Bild. Muss ich mir Gedanken machen? Wohl kaum, höchtens warum ich diese grenzenlose Kraetivität hauptsächlich nur im Schlaf nutzen kann.

27.11.07 02:15


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